Sonntagsluft

„Ich denke daran, wie die Sonntage sein werden, wenn die Montage nicht mehr die Woche zerteilen. Ich denke an die freie Zeit und die Luft, die ich haben werde.“ Dieser Text stammt von einer Postkarte, die ich mir vor nun schon über einem Jahr selbst geschrieben habe. Es war Teil einer Ausstellung im Museum und… Sonntagsluft weiterlesen

Vom Teig, der aufgeht

Wie ein zäher Teig wälze ich mich aus der Türe. Jeder Schritt ist schwer, zäh und dauert lange. In mir drinnen ist alles verschlossen und trotzdem gehe ich fast über, bin unklar und unrund. Und weiß gar nicht so recht, warum. Ich gehe weiter, bei jedem Schritt kommt es mir so vor, als würde ich… Vom Teig, der aufgeht weiterlesen

Nahe sein

Was uns nahe sein lässt, ist die Zeit, die wir miteinander verbringen. Die Zeit, in der es das andere nicht schafft, uns voneinander loszureißen, in der du und ich wichtig sind. Die Zeit, die wir uns nehmen füreinander. Was uns nahe sein lässt, ist die Qualität unseres Beisammenseins. Die Beschaffenheit des Moment, die Art und… Nahe sein weiterlesen

Meine Schnelligkeit

Ich hab da eine Eigenschaft, die mir oft gelegen kommt. Eine, die praktisch ist und auch gern gesehen, so bekomme ich das immer wieder rückgemeldet. Ich bin schnell. Schnell im Denken und Handeln, schnell im Entscheiden und Lösungen finden. Bin schnell im Agieren und Reagieren, schnell im Verstehen und Begreifen. Ich bin schnell, wenns darum… Meine Schnelligkeit weiterlesen

Nein, danke.

Ich kann dich nicht hören. Will dich gerade nicht hören.Und was ich trotzdem höre, hilft mir nicht. Auch, wenn ich es versuchen würde, es kommt nicht bei mir an. Nicht so, wie du es dir vorstellt. Nicht so, wie du es vielleicht meinst. Gut, vielleicht. Du meinst es gut, aber das Gegenteil davon kommt bei… Nein, danke. weiterlesen

Muss auch gar nicht

Ich hab so einen Anspruch an mich und mein Leben. Den hab ich jeden Tag und da will ich dann, dass jeder Tag diesem Anspruch entspricht: Dass ich etwas Schönes mache, meinen Tag gut gestalte, dass ich glücklich bin und dass ich das mache, was mich erfüllt. Und wenn ich dann so vor mich hintümple,… Muss auch gar nicht weiterlesen

Nackt machen

Mich nackt machenmich ausziehenvor dir. Komplett nackt machennicht den Körperaber die Seele. Mich nackt machenund berührbarja angreifbarverletzlich. Mich ausziehenvor mir selbstund vor dirfür uns. So nahe kann ich seinwenn ich aufmachemich öffnemich preisgebeSo nahe können wir sein. Mich nackt machenvor dirheißt auchdass es gefährlich werden könntedass es zu nahe sein könntedass dudass ichdas, was wir… Nackt machen weiterlesen

Ungeteilt.

Eine Tasse. Der Geruch. Das Innehalten. Das Zelebrieren. Der erste Schluck. Erfüllung des Mundes und Herzens. Heiß rinnt es den Hals hinunter. Beim Schlucken bleibt der Geschmack im Mund zurück. Mehr als das, mehr als ein Geschmack, vielfältige Geschmacksnoten. Wohlig, vollmundig, reich. Weitere Schlücke, langsam, mit den Augen zu und dem Herzen weit offen. Ein… Ungeteilt. weiterlesen

Mein Rhythmus

Ich hab mal wieder über etwas länger nachgedacht. Und wenn das der Fall ist, dann mag ich es, meine Gedanken in Worte zu fassen und sie zu teilen. Mein heutiger Gedanke dreht sich um den Rhythmus. Genauer gesagt nicht um irgendeinen, sondern meinen eigenen. Wie ich dazu gekommen bin, darüber nachzudenken? Weil das Wort so… Mein Rhythmus weiterlesen